Farbe in Innenräumen

„Schönheit und Schutz durch Farbe“ ist ein Leitsatz des Malerhandwerks. Bei der Bearbeitung von Innenräumen steht die „Schönheit“ im Vordergrund. Die Farbe ist Schmuckelement.

Ausgewählte Referenzen

Das zeigt sich zum Beispiel bei der Schmückung von Innenräumen mit ansprechenden Tapeten. Das zeigt sich auch bei der Renovierung historischer Gebäude, wobei vielfach die Restaurierung des ursprünglichen Schmuckes angestrebt wird. Das schmückende Element soll gleichzeitig die architektonische Gliederung der Innenräume ergänzen und verstärken. Die farbige Gestaltung muss jedoch nicht nur den Schmuck betonen, sondern auch die Bedeutung des Raumes berücksichtigen. Die Farbe hat einen vollständig anderen Stellenwert, ob beispielsweise eine Kirche restauriert wird oder ein Industriebetrieb farblich gestaltet wird. Die Farbe hat dienenden Charakter in Bezug auf die Benutzung der Innenräume: So sind unterschiedliche Farbkonzepte notwendig, ob es sich um Schulen, Krankenhäuser, Kindergärten oder Büro- und Verwaltungsräume handelt. Bei der Auswahl der Farben spielt auch die Farbpsychologie eine wesentliche Rolle, man unterscheidet nicht nur zwischen warmen und kalten Farbtönen, sondern zwischen anregenden und beruhigenden Farben. So sollte beispielsweise ein Industriebetrieb mit eintöniger Tätigkeit eher anregende Farben erhalten, während ein Kindergarten farbenfroh, aber doch beruhigend gestaltet sein sollte. Farbe dient auch der Sicherheit und Kennzeichnung, indem sie eine leitende oder auch warnende Funktion übernimmt. Hygieneanforderungen sind beispielsweise bei Arbeiten in Krankenhäusern und Operationssälen ausschlaggebend für die Auswahl der Farbmaterialien. Die nachfolgenden Beispiele sollen die verschiedenen Anwendungen und Möglichkeiten der Farbgestaltung und Farbauswahl zeigen.